Wir über uns

Leitbild

Die Bundessporteinrichtungen Gesellschaft mbH (BSPEG) hat als Aufgabe das Management, die Erhaltung und die Verbesserung der vom Bund geschaffenen Sporteinrichtungen, einerseits unter Berücksichtigung der Sportförderung und andererseits der marktwirtschaftlichen Gegebenheiten.

Sie bietet vielfältige, nach modernsten wissenschaftlichen Erkenntnissen und den Anforderungen des Sports entsprechende Sportanlagen. Die Unterkünfte und die Verpflegung entsprechen dem ständig steigenden hohen Qualitätsstandard. Die Bundessport- und Freizeitzentren (BSFZ) sind offen für alle Facetten des Sports und jede Alters- und Leistungsgruppe. Sie dienen insbesondere der sportlichen Betätigung, der Ausbildung, dem Training und der sinnvollen Freizeitgestaltung.

Unternehmensgrundsätze

  1. Die im 149. Bundesgesetz über die Neuorganisation der Bundessporteinrichtungen (BSEOG – BGBl. 149/1999) vorgesehene Sportförderung wird durch die Bundessport- und Freizeitzentren verwirklicht.
  2. Bei jenen Aktivitäten der BSPEG, die nicht der Sportförderung unterliegen, sind betriebswirtschaftliche Kriterien anzuwenden, um die Zuschüsse des Staates zu minimieren.
  3. Als dienstleistungs-, service- und kundenorientiertes Unternehmen haben die Sportlerin und der Sportler im Mittelpunkt zu stehen.
  4. Investitionen im Unterkunfts-, Verpflegungs- und Sportanlagenbereich haben der Qualitätssicherung zu dienen.
  5. Investitionsentscheidungen sind nach dem Gesichtspunkt des sportlichen Nutzens aber auch nach dem Gesichtspunkt der Ergebnisverbesserung zu treffen.
  6. Der Förderung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, deren sozialer Sicherheit, deren fachlicher Aus- und Fortbildung, deren Motivation und persönlicher Entwicklung werden besonderes Augenmerk geschenkt.
  7. Die BSPEG wird sich am Markt fair verhalten und ist zur Kooperation mit Partnern bereit.
  8. Die Bundessporteinrichtungen sollen im Interesse des österreichischen Sports erhalten bleiben.

Struktur

Organigramm

Die Bundesskiakademie St. Christoph ist an den ÖSV verpachtet.

Unternehmensdaten

Auf Basis des Gesetzes über die Neuorganisation der Bundessporteinrichtungen (BSEOG – BGBl.149/1998) und der Gesellschaftererklärung vom 16.12.1998 erfolgte am 23.12.1998 die Gründung der Bundessporteinrichtungen Gesellschaft mbH (BSPEG) mit der Eintragung in das Firmenbuch. Die Gesellschaft hat ihre Tätigkeit am 1.1.1999 aufgenommen. Zu diesem Zeitpunkt ist ex lege gemäß § 1 Abs. 2 BSEOG das Eigentum der Republik Österreich im Bereich nachfolgender Bundessporteinrichtungen einschließlich aller dazugehörigen Rechte, Rechtsverhältnisse, Forderungen und Schulden im Wege der Gesamtrechtsnachfolge in das Eigentum der Bundessporteinrichtungen GesmbH übergegangen:

  • Bundessport- und Freizeitzentrum (BSFZ) Blattgasse
    A-1030 Wien, Blattgasse 6
  • Bundessport- und Freizeitzentrum (BSFZ) Faaker See
    A-9583 Faak am See, Halbinselstraße 14
  • Bundessport- und Freizeitzentrum (BSFZ) Maria Alm/Hintermoos
    A-5761 Maria Alm, Hintermoos 6
  • Bundessport- und Freizeitzentrum (BSFZ) Obertraun
    A-4831 Obertraun, Winkl 49
  • Bundessport- und Freizeitzentrum (BSFZ) Schloß Schielleiten
    A-8223 Stubenberg am See
  • Bundessport- und Freizeitzentrum (BSFZ) Südstadt
    A-2344 Maria Enzersdorf, Liese Prokop-Platz 1
  • Bundessport- und Freizeitzentrum (BSFZ) Kitzsteinhorn
    A-5710 Kaprun, Kitzsteinhorn 40
  • Bundes Ski Akademie St.Christoph
    A-6580 St. Anton am Arlberg, St. Christoph 10
  • Flugsportzentrum Spitzerberg
    A-2405 Hundsheim, Spitzerberg 1

 

Sechs Einrichtungen werden durch die Gesellschaft selbst operativ geführt, die Bundes Ski Akademie St. Christoph wird aufgrund eines Pachtvertrages mit der BSPEG vom Österreichischen Skiverband betrieben.

Der Standort Kitzsteinhorn wurde vor der Ausgliederung an den Österreichischen Skiverband verliehen. Mit Stichtag 1. August 2007 hat die Bundessporteinrichtungen Gesellschaft mbH den Betrieb dieser Einrichtung wieder selbst übernommen.

Das BSFZ Blattgasse wurde mit Stichtag 1.1.2010 an private Eigentümer nach einer öffentlichen Ausschreibung veräußert. Die darin beherbergten Spitzensportler des Heeresleistungssportzentrums (HLSZ) wurden im BSFZ Südstadt integriert und damit wird der Förderauftrag auch in diesem Bereich weiterhin voll erfüllt.

Mit Stichtag 3. Mai 2016 hat die Gesellschaft das Flugsportzentrum Spitzerberg in Absprache mit dem Österreichischen Aero-Club nach erfolgter öffentlicher Ausschreibung an die Flugplatz Völtendorf Betriebs GmbH verkauft. Der bisherige Förderauftrag (Sportflugplatz, Flugschule) wird zumindest für 20 Jahre aufrechterhalten.

Eigentümer der Gesellschaft ist die Republik Österreich, vertreten durch das Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport. Der bevollmächtigte Eigentümervertreter ist Sektionschef Dr. Samo Kobenter.

Der Geschäftsführer der Bundessporteinrichtungen Gesellschaft mbH (BSPEG) ist Mag. Michael Sulzbacher. Die Zentrale und der Sitz der Gesellschaft befinden sich in 1120 Wien, Schönbrunner Allee 53.

Es ist das Ziel der Ausgliederung, den früheren Sportförderauftrag des Bundes (Betrieb des Österreichischen Leistungssportzentrums Südstadt als Nachwuchsleistungszentrum, Gewährung eines geförderten Tarifes für den Spitzen-, Leistungs- und Jugendsport bzw. für Ausbildungskurse, Unterbringung von drei Heeresleistungssportzentren zur Förderung des Spitzensports und Weiterentwicklung der Sportstätteninfrastruktur) an die Gesellschaft uneingeschränkt zu übertragen, Entlastungen für das Sportbudget des Bundes gegenüber dem Betrieb durch das Sportministerium zu erreichen, die wirtschaftlichen Bereiche so zu verbessern, dass die nicht mehr bezuschussten Investitionen im erwerbswirtschaftlichen Bereich (Hotellerie und Gastronomie) aus Eigenem finanziert werden können und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die zum 1.1.1999 im Personalstand der Bundessporteinrichtungen waren, mit ihren Rechten und Pflichten in die Gesellschaft zu übernehmen.

Im Geschäftsjahr 2016 stand neben der Verbesserung des laufenden Betriebes die Weiterentwicklung der Organisation der Austrian Sports Resorts im Vordergrund, um die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und jene für den Sport zu optimieren.

Mit dem Leiter der Internen Revision, ADir. Herbert Lindner, wurde der Jahresrevisionsplan gemeinsam festgelegt. Die Kontrollen in den Standorten und der Zentrale ergaben keine Beanstandungen.

Quartalsweise erstattete die Geschäftsführung an das Bundesministerium für Finanzen und an das Eigentümerressort einen Risiko-Controlling-Bericht. Dabei wird neben der Einschätzung diverser Risiken auch das Benchmarking mit der Tourismusbranche und Ratingkennzahlen der Bankenbranche berücksichtigt. Dieser Bericht ergänzt das quartalsweise Beteiligungs- und Finanzcontrolling.

Mit Gesellschafterbeschluss vom 01. Juli 2016 wurde die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mbH. Ernst & Young mit der Prüfung des Jahresabschlusses 2016 beauftragt. Im Rahmen der Vorprüfung erfolgte an den Standorten BSFZ Kitzsteinhorn, BSFZ Schloß Schielleiten, BSFZ Südstadt eine vertiefende Systemprüfung vor Ort durch Prozessaufnahmen unter Berücksichtigung der rechnungsbezogenen internen Kontrollen. Die Kernprüfung des Jahresabschlusses erfolgte vor Ort in der Zentrale vom 
18. – 26. April 2017.

Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2016 vier Sitzungen, am 17. März, am 09. Juni, am 14. September und am 14. Dezember 2016 abgehalten. Dabei hat er die ihm nach Gesetz und Gesellschaftererklärung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Der Geschäftsführer hat regelmäßig, zeitnah und umfassend über den Gang der Geschäfte und die Lage der Gesellschaft mündlich und schriftlich berichtet. Der Aufsichtsrat hat den Geschäftsführer dabei beraten und seine Überwachungsfunktion erfüllt.

Am 10. Juni 2016 übermittelte die Vorsitzende des Aufsichtsrates, Mag.ª Silvia Angelo, 
an den Eigentümervertreter, SC Dr. Samo Kobenter, ihren jährlichen Bericht über die Tätigkeit des Aufsichtsrates gemeinsam mit dem Jahresabschluss 2015 und dem Vorschlag für die Gewinnverteilung. Mit Generalversammlungsbeschluss vom 01. Juli 2016 erfolgte die Feststellung des Jahresabschlusses, der Beschluss über die Gewinnfortschreibung und die Entlastung des Aufsichtsrates und des Geschäftsführers für das Geschäftsjahr 2015. Die Eintragung im Firmenbuch wurde am 04. August 2016 durchgeführt.

Der Aufsichtsrat besteht zum 31. Dezember 2016 aus folgenden Mitgliedern:

Vorsitzende: Mag.ª Silvia Angelo (entsendet vom BMLVS)
Vorsitzender Stv.: Astrid Stadler (entsendet von der BSO)
Mag.ª Elisabeth Habeler (entsendet vom BMLVS)
MR Mag. Alois Schneebauer (entsendet vom BMF)
MR Mag. Ewald Bauer (entsendet vom BMB)
Mag. Harald Bauer (entsendet von der BSO)
Arbeitnehmervertreter: Josef Pagitz
Agnes Gratzer
Kurt Hrabovszky

Vom 31. März bis 01. April 2016 und am 18./19. Oktober 2016 fanden Management Meetings statt. Im Beisein des Geschäftsführers, des Leiters Rechnungswesen, Herrn Ernst Jurica, und dem Bauprojektmanager, Herrn DI Andreas Scharl, wurden dabei die Quartals- und Jahresabschlüsse im Sinne eines Controllings analysiert, die Investitionsvorhaben vorbereitet, die laufende Tätigkeit koordiniert und neue Projekte gemeinsam mit den Managing Directors der Standorte entwickelt.

Die Gesellschaft hat im Jahr 2016 für ihre Führungskräfte zwei Management-Entwicklungsseminare abgehalten.

Bei der Betriebsrätekonferenz am 06. April 2016 wurde der Zentralbetriebsrat neu gewählt. Mit Schreiben vom 07. April 2016 hat der Vorsitzende des Zentralbetriebsrates folgendes Ergebnis mitgeteilt:

Mitglieder des Zentralbetriebsrates:
Josef Pagitz (BSFZ Faaker See) – ZBR-Vorsitzender
Kurt Hrabovszky (BSFZ Südstadt) – 1. ZBR-Vorsitzender Stellvertreter
Bernhard Schwarz (BSFZ Schielleiten) – 2. ZBR-Vorsitzender Stellvertreter
Martina Gitschthaler (BSFZ Faaker See) – Schriftführerin
Mitglieder des Aufsichtsrates:
Josef Pagitz
Kurt Hrabovszky
Bernhard Schwarz (ab 14.08.2016 Agnes Gratzer)
Mitglied des Ausschusses für Finanzen des Aufsichtsrates: Josef Pagitz

Die Eintragung aller neu entsendeten Aufsichtsratsmitglieder erfolgte am 14.05.2016 in das Firmenbuch.
Mit dem Betriebsrat fanden am 21. Juli 2016 die Gespräche über die kollektivvertragliche Erhöhung der IST-Löhne in einer konstruktiven Atmosphäre statt. Die gute Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat ist Teil der Unternehmenskultur.

In der Aufsichtsratssitzung am 14.vDezember 2016 wurden die Planungen für die Geschäftsjahre 2017, 2018 und 2019 (GuV, Bilanz, Vermögenslage, Finanzlage, Investitionen, Personal) einstimmig beschlossen.

In Zusammenarbeit mit dem Leiter der Internen Revision hat der Geschäftsführer gemeinsam mit der Vorsitzenden des Aufsichtsrates einen Bericht zum Public Corporate Governance Kodex erstellt.

Im Sommer 2015 erfolgte die Umbenennung des Oberbegriffes „Bundessporteinrichtungen“ zu Marketingzwecken in „Austrian Sports Resorts“. Im Geschäftsjahr 2016 wurde das äußere Erscheinungsbild fortlaufend angepasst und das Marketing zur größeren Verbreitung der neuen Marke intensiviert.

Der Geschäftsverlauf 2016 war gekennzeichnet durch ein Übertreffen der Planergebnisse. Darüber hinaus hat die Gesellschaft den im BSEOG vorgegebenen Sportförderauftrag (Förderung des Spitzen- und Leistungssports, der Aus- und Fortbildung und des Breitensports) voll erfüllt. Das ist insbesondere aus der starken Nutzung der Bundessporteinrichtungen durch förderungswürdige Sportlerinnen und Sportler (76,63 %), dem Anteil an Behindertensportlern (2,85 %), den umfangreichen Investitionen in den Sportanlagenbereich und dem Betrieb des Österreichischen Leistungssportzentrums Südstadt (ÖLSZ) ersichtlich.

Die Auslastung an Betriebstagen ist mit 77,86 % weiterhin sehr hoch, ebenso die Jahresauslastung mit rund 66,75 %. Es wurden 235,27 Vollbelegungstage im Berichtsjahr erreicht. Die Anzahl der Nächtigungen belief sich im Geschäftsjahr auf 206.801. Der Anteil der sogenannten förderungswürdigen Sportler an den Gesamtnutzern ist mit 158.466 Nächtigungen – das entspricht 76,63 % – weiterhin sehr hoch. Der Anteil der Jugendlichen erreichte mit 55,05 % ebenfalls einen beachtlichen Wert.

Der Umsatz beträgt im Geschäftsjahr 15,92 Mio. € und die Betriebserlöse ergeben in Summe 18,804 Mio. €. Der Cash flow aus dem Ergebnis beträgt trotz hoher Instandhaltungsmaßnahmen 2,32 Mio. € und das EBITD 1,367 Mio. €. Der Cash flow dient vor allem zur Finanzierung der nicht bezuschussten Investitionen im erwerbswirtschaftlichen Bereich.
Das Reinvermögen im weiteren Sinn beträgt 63,7 Mio. €. Insgesamt erhöhte sich das Reinvermögen im weiteren Sinn seit der Ausgliederung um 32,72 Mio. €. Die Zugänge im Anlagevermögen betrugen 3,0 Mio. € im Jahr 2016 und insgesamt seit der Ausgliederung rund 68,9 Mio. €. Der Wert des gesamten Anlagevermögens ist rd. 60,8 Mio. €.
Trotz der umfangreichen Investitionsmaßnahmen weist die Gesellschaft ausgezeichnete URG-Kennzahlen aus. Die Eigenkapitalquote liegt bei 83,7 % und die fiktive Schuldentilgungsdauer bei -2,2 Jahren. Die direkten Entlastungen für das Sportbudget des Sportministeriums gegenüber der Nichtausgliederung betrugen 
2,99 Mio. € im Jahr 2016. Seit der Ausgliederung im Jahr 1999 ergeben die direkten Entlastungen insgesamt 73,23 Mio. €, wobei bei dieser Berechnung der für den Fall der Nichtausgliederung vorgesehene Budgetbetrag des Jahres 1999 inflationsangepasst wurde. Berücksichtigt man den in diesem Zeitraum erwirtschafteten Cashflow der BSPEG von rund 26,45 Mio. € und die von der BSPEG übernommenen Personalverpflichtungen des Bundes (Abfertigungsansprüche, Ansprüche auf Jubiläumsgelder, Urlaubs- und Zeitausgleichsguthaben) in der Höhe von 1,25 Mio. €, kommt man zu einer wirtschaftlichen Gesamtverbesserung durch die Tätigkeit der BSPEG in den Jahren 1999 bis 2016 von rund 100,93 Mio. €.

Man kann daraus ersehen, dass auch im achtzehnten Geschäftsjahr nach der Ausgliederung insgesamt gesehen die wirtschaftlichen Erwartungen übertroffen wurden und gleichzeitig auch der Förderauftrag, der sich gegenüber der Bundesverwaltung nicht veränderte, erfüllt wird.

Im Investitionsbereich wurden die Projekte entsprechend des Investitionsplanes umgesetzt. Die Höhe des Investitionsvolumens betrug 3,05 Mio. € und ist nicht zuletzt auch auf die Notwendigkeit der Qualitätsverbesserung und des Nachholbedarfes im Unterkunfts- und Sportbereich zurückzuführen. Darüber hinaus wurden Instandhaltungen im Ausmaß von rund 1,84 Mio. € getätigt. Die Abwicklung der Investitionstätigkeit bzw. die Wahrnehmung des Bauherrninteresses wird vom Geschäftsführer und dem Bauprojektmanager gemeinsam mit den Managing Directors vor Ort wahrgenommen.

Die größten Investitionsprojekte des Geschäftsjahres waren unter anderem:

  • Im BSFZ Faaker See erfolgte die umfassende Generalsanierung der Seeappartements.
  • Im BSFZ Maria Alm wurde die Generalsanierung des Funcourts samt Neuherstellung des Unterbaues im Jahr 2015 begonnen und die Gesamtfertigstellung erfolgte im Frühjahr 2016.
  • Im BSFZ Obertraun wurde die zweite Ausbaustufe der Mountainbike-Arena mit gleichzeitiger Anbindung an das BSFZ Obertraun realisiert. Mit der Generalsanierung und der Erweiterung der Kletterhalle trägt das Sportangebot modernen Entwicklungen Rechnung.
  • Im BSFZ Schloß Schielleiten wurde das Restaurant völlig neu gestaltet und gemeinsam mit der Sportlounge ein modernes Ambiente geschaffen. Die komplette Sanierung samt Unterbau und Bewässerungsanlage eines Fußballplatzes runden das bestehende Sportangebot ab.
  • Größere Investitionsmaßnahmen erfolgten auch im BSFZ Südstadt mit der Sanierung von Fußballplätzen und des Stadionrasens, der Sanierung der LA-Laufbahn und der LED-Umstellung im Internat.

In Summe wurden die Schätzkosten sowohl für Investitionen im sportlichen als auch erwerbswirtschaftlichen Bereich unterschritten.

Die Bundessporteinrichtungen Gesellschaft mbH hat alle Bediensteten, die im Planstellenbereich des Bundes am 31.12.1998 den Bundessporteinrichtungen zugeordnet waren, ex lege übernommen. Dabei handelt es sich um dienstzugeteilte Beamte und MitarbeiterInnen, die ihre Rechte und Pflichten als Vertragsbedienstete beibehalten haben. Weiters sind bei der Gesellschaft Bedienstete unter Geltung des Kollektivvertrages für Arbeiter und Angestellte im Hotel- und Gastgewerbe bzw. unter Geltung des Kollektivvertrages für Skilehrer beschäftigt. Im Jahr 2016 waren 189,4 Dienstnehmer, gerechnet in Personenjahren, tätig. 327 Einzelpersonen wurden im Laufe des Jahres 2016 in der BSPEG beschäftigt. Nicht zuletzt das große Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und deren Schulungsbereitschaft haben den guten Geschäftsverlauf ermöglicht.
Der gewachsene Stammkundenanteil, die qualitativ guten baulichen Veränderungen, die Dienstleistungsorientierung der MitarbeiterInnen und das gute Image der Austrian Sports Resorts sowie die erwerbswirtschaftliche Orientierung neben der Erfüllung des Sportförderauftrages sind die wesentlichen Parameter für den vergangenen Geschäftserfolg. Sie werden ihn auch in Zukunft sichern und damit allgemeinen wesentlichen wirtschaftlichen Risiken und Ungewissheiten, denen das Unternehmen ausgesetzt ist, entgegenwirken.

Weitere allgemeine wesentliche Risiken und Unsicherheiten bestehen aus heutiger Sicht für das Unternehmen nicht. Es bleibt aber zu berücksichtigen, dass seit der Ausgliederung die Bilanzsumme beinahe und der Umsatz mehr als verdoppelt wurden und die Auslastung an Betriebstagen bei rd. 77,86 % liegt und damit doppelt so hoch wie die durchschnittlichen Benchmarks der Tourismusbranche sind. Ein Risiko besteht daher darin, insbesondere angesichts der anhaltenden wirtschaftlichen Instabilität, dieses hohe Niveau zu halten.

Die potentiellen Währungs-, Preisänderungs-, Ausfalls-, Cashflow- und Liquiditätsrisiken werden vom Geschäftsführer wie folgt beurteilt:

  • Alle Geschäfte der Gesellschaft werden in Euro abgewickelt. Somit ist ein Währungsrisiko nicht gegeben.
  • Das Preisänderungsrisiko ist als gering einzustufen. Investitionsvorhaben werden über Ausschreibungen mit Fixpreisen abgewickelt. Die Preise bei den Einkäufen und bei anderen Aufwendungen unterliegen üblichen geringen Marktschwankungen. Das Risiko für die Gesellschaft erscheint insgesamt als nicht sehr groß und wurde bei den Planrechnungen berücksichtigt.
  • Das Ausfallsrisiko ist aufgrund unserer Kundenstruktur und des Stammkundenanteils grundsätzlich gering. Kurzfristige Stornos können zum Teil durch das Akquirieren von Neukunden aufgefangen werden. Herausforderungen sind die immer kürzer werdende Aufenthaltsdauer, der teilweise Ausfall von 
A-Kunden und die zunehmend unsichere Wetterlage (schlechte Schneelage).
  • Aufgrund des relativ hohen Cashflows wird das Cashflow-Risiko derzeit als grundsätzlich gering beurteilt.
  • Im Geschäftsjahr 2016 gab es keine derivativen Sicherungsgeschäfte und Finanzinstrumente.
  • Die Gesellschaft finanziert sich durch den Cashflow, durch gesetzlich und vertraglich zugesicherte Förderungen für den öffentlichen und gemeinwirtschaftlichen Auftrag und fallweise durch Bankkredite, für die Kreditverträge bestehen. In diesem Zusammenhang wird festgestellt, dass die Fundamentaldaten (URG-Kennzahlen: Eigenkapitalquote 83,7 %, fiktive Schuldentilgungsdauer
 -2,2 Jahre) der Gesellschaft sehr gut sind.

Darüber hinaus sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten.

Aufgrund der Dreijahres-Planrechnungen der Gesellschaft, des guten Ergebnisses des ersten Quartals des Jahres 2017 und der derzeitigen Buchungslage ist aus heutiger Sicht mit einem weiteren zufrieden stellenden Geschäftsverlauf zu rechnen.

 

Mag. Michael Sulzbacher
Geschäftsführer

Wien, am 19. Mai 2017

Häufig gestellte Fragen

Wenn nicht anders ange­geben, ist im Voll­pen­sions-Tages­preis auch die gesamte Sport­anla­gen­be­nützung, die Zur­ver­­fügung­stel­lung der not­wendi­gen Sport­ge­räte und die Benütz­ung der Seminar-Infra­struk­tur inbe­grif­fen. Die Koor­dina­tion der Sport­anla­gen­­be­nütz­ung für die einzel­nen Sport­kurse er­folgt durch den Leiter vor Ort. Selbst­ver­ständ­lich ist im Voll­pen­sions­preis auch die Unter­kunft sowie Früh­stück, Mittag- und Abend­essen inklu­diert. Bei einer Nutz­ung des BSFZ, ins­be­son­de­re der Sport­anla­gen, bei nicht zu­gleich be­stehen­der Voll­pension, wird ein Ent­gelt für die Anlagen­­be­nutz­ung be­rech­net.

Kurs­teil­nehmer­Innen bezah­len den Jugend­preis bis zum Ende jenes Kalen­der­jahres, in welchem sie das 18. Lebens­jahr voll­enden.

Die Buchung der freien Plätze er­folgt bis zum jeweili­gen Stich­tag (Sommer­saison: Oktober / Novem­ber des Vor­jahres; Winter­sai­son: April des gleichen Jahres) nach der soge­nann­ten „Priori­täten­liste“ (siehe unten), die auf die Förder­würdig­keit Rück­sicht nimmt. Danach erfolgt die Ver­gabe der noch freien oder frei gewor­de­nen Kapa­zi­täten nach dem Zeit­punkt des Ein­lan­gens. Anmel­dun­gen und Buchun­gen sind direkt in den Stand­orten der Austrian Sports Resorts oder im Inter­net vor­zu­nehmen.

  1. Olympia- und National­kader­ange­hörige, Kurse von National­kadern bzw. Kadern, die das un­mittel­bare Ziel der Heran­­füh­rung an die National­kader haben, Kurse mit Ange­höri­gen des Paralym­pic-Kaders und Sport­ler, die über das HLSZ, die Sport­hilfe bzw. das Öster­reichi­sche Leistungs­sport-Zentrum Südstadt geför­dert werden
  2. Lehr­warte-, Lehrer- bzw. Trainer­aus- und -fort­bil­dun­gen der Öster­reichi­schen Bundes­sport­aka­demien (BSPA)
  3. Trai­nings­kurse, deren Teil­nehmer­Innen regel­mäßig hoch­rangi­ge Meister­schaften der Fach­ver­bände be­streiten
  4. Auswahl­mann­schaf­ten der Dach­ver­bände
  5. speziel­le Sport­kurse für Jugend­liche bis 18 Jahre
  6. Kurse der Insti­tute für Sport­wissen­schaf­ten, Päda­gogi­schen Aka­de­mien und Päda­gogi­schen Insti­tute im ­Rahmen ihrer ­Aus-, Weiter- und Fort­bildung
  7. Übungsleiter­aus- und -fort­bil­dun­gen nach den be­stehen­den Be­din­gun­gen der Bundes- und Landes­sport­­orga­nisa­tionen
  8. Kurse von Schulen für Lei­stungs­sportler­Innen
  9. Sport­vereine
  10. Aus- und Fort­bildungs­kurse von Fun­ktio­nären der Dach- und Fach­ver­bände
  11. Trainings­kurse des Behin­der­ten­sports im Rahmen der in den Bundes­sport- und Frei­zeit­zen­tren be­stehen­den ­Mög­lich­­keiten
  12. Kurse und Schul­ver­an­stal­tungen von Schulen mit sport­lichem Schwer­punkt
  13. Kurse von Schulen und Schul­ver­anstal­tungen
  • Olympia- und Natio­nal­kader­ange­hörige, Kurse von Na­tio­nal­kadern bzw. Kadern, die das unmit­tel­bare Ziel der Heran­­führung an die Natio­nal­kader haben und Sportler, die über das HLSZ, die Sport­hilfe bzw. das Öster­­reichi­sche Leistungs­sport-Zentrum Südstadt geför­dert werden
  • Lehr­warte-, Lehrer- bzw. Trainer­aus- und -for­tbil­dun­gen der Öster­reichi­schen Bundes­sport­aka­demien (BSPA)
  • Auswahl­mann­schaf­ten der Dach­ver­bände
  • spezielle Sport­kurse für Jugend­liche bis 18 Jahre
  • Übungs­leiter­aus- und -fort­bil­dun­gen nach den beste­hen­den Bedin­gun­gen der Bundes- und Landes­sport­­orga­nisa­tionen
  • Kurse der Insti­tute für Sport­wissen­schaf­ten, Päda­gogi­schen Aka­demien und Päda­gogi­schen Insti­tute im ­Rahmen ihrer ­Aus-, Weiter- und Fort­bildung
  • Trainings­kurse, deren Teil­nehmer regel­mäßig hoch­ran­gige Meister­schaften der Fach­ver­bände be­streiten
  • Kurse von Schulen für Leistungs­sportler­Innen
  • Aus- und Fort­bildungs­kurse von Funktio­nä­ren der Dach- und Fach­ver­bände
  • Trainings­kurse des Behinder­ten­sports im Rahmen der in den Bundes­sport- und Frei­zeit­zentren be­stehen­den ­Möglich­keiten
  • Kurse und Schul­ver­an­stal­tungen von Schulen mit sport­lichem Schwer­punkt
  • Kurse von Schulen und Schul­ver­anstal­tungen
  • Senioren­sport­kurse (ab dem 55. Lebens­jahr), sofern diese nicht in der Haupt­sai­son*) statt­finden
  • Inter­natio­nale Kurse nach konkre­ter bilate­raler Verein­barung

*) Haupt­­saison: BSFZ Obertraun: ganz­­jährig, BSFZ Schloß Schielleiten: ganz­jährig, BSFZ Kitzsteinhorn: Winter­­saison, BSFZ Maria Alm / Hintermoos: Winter­­saison, BSFZ Faaker See: Sommer­­saison, BSFZ Südstadt: Juli und August

Reser­vierungs­an­fra­gen richten Sie bitte direkt an den je­wei­ligen Stand­ort der Austrian Sports Resorts, oder Sie fra­gen über das Inter­net an.

Infor­ma­tions­ma­te­rial zu den je­weili­gen Ange­boten erhal­ten Sie direkt bei den ein­zel­nen Stand­orten der Austrian Sports Resorts, über die Zen­trale der Bundes­sport­ein­rich­tun­gen Gesell­schaft mbH sowie virtuell über das Internet unter
www.bsfz.at, www.sportinklusive.at oder www.fussball-camps.at.

Zentrale der Bundes­sport­ein­rich­tun­gen Gesell­schaft mbH.
A-1120 Wien, Schönbrunner Allee 53
Tel. +43/1/803 01 61-0, Fax DW 9, E-Mail: austria@bsfz.at